ende gut…
29. September 2009
diese geschichte hat nun endlich ein ende gefunden. aus feriengründen zog sich die befragung meiner teamkollegInnen über den ganzen momat hin. die personalerin wollte wissen, ob sie reduzieren möchten/würden und wenn ja wieviel prozent.
restriktion war: niemand darf nach der reduktion weniger als 50% arbeiten und unsere aushilfskraft wird nicht in die rechnung mit einbezogen, obwohl sie nächstes jahr ein ganzes semester nicht da ist, weil sie ein auslandpraktikum macht.
fazit: meine kollegen reduzieren zusammen 50% und die restlichen 50% muss ich reduzieren, mit ausgleich der arbeitslosenkasse. das ganze ab 1.4.2010.
es gab noch ein kleines intermezzo, weil die chefs wollten, dass ich dem ganzen bereits ab 1.1.2010 zustimme. in meinen augen hiess das, sie wollten sich mit vorzeitigen einsparungen noch dafür belohnen, dass sie jemanden entlassen, bzw. teilweise entlassen. aber auch dies konnte nun gütlich geregelt werden.
der druck ist nicht weg. einen neuen job will ich ja sowieso, aber ich habe dank diesem 50% zwischenverdienst etwas länger arbeiteslosengeld und kann mir so etwas länger zeit lassen mit suchen und muss nicht irgendeinen job annehmen, nur damit ich einen job habe. und auch wenn alle stricke reissen würden und ich immer noch keinen job hätte am ende des arbeitslosengelds, hätte ich immer noch eine 50%-stelle.
jetzt gilt es, die motivation wieder zu suchen, die sich in den letzten wochen irgendwo ins nirvana verkrümmelt hat.
und abschliessend hier noch einen dank an meine kollegen, ohne die ich morgen die kündigung erhalten würde!

1 Mitflieger “ende gut…”
01
das ist ja hammer! siehst du, wenn man auf die hinterbeine steht, dann geschieht was – und wenn es auch letztendlich nur die erkenntnis ist, dass man auf die hinterbeine gestanden hat.
das ist es, was ich vermisse. wenn alle, die jetzt bis spät arbeiten müssen, auch auf die hinterbeine stehen würden, dann wäre vielleicht die bezahlung auch besser. aber es hapert meist an der solidarität, dem willen und dem mut. sorry.
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