der fuss schmerzte in der nacht immer mehr und ich schlief kaum. ich befürchtete, dass ich noch zum doktor musste.
unser b&b-host carl hat mir am nächsten morgen salbe und verbandszeug gegeben. mit den schuhen ging auch das laufen besser. in meinen taschen entdeckte ich noch ein ponstan und so wurde die welt wieder etwas erträglicher. wir planten den tag so, dass ich nicht ewig laufen musste. zu diesem zweck eignete sich eine schiffstour auf dem mississippi ganz gut. viel mehr machten wir an diesem tag nicht mehr, ausser noch diverse medis (kühlende abschwellende creme und ibuprofen) kaufen und noch eine fussstütze.
der mann hat uns für den gestrigen abend aus dem internet ein leckeres lokal ausfindig gemacht und mit den kleinen rosa pillen war mein fuss wieder soweit zu gebrauchen, dass wir ins french quarter spazieren konnten.
diese blöde verletzung hat mich diese 3 tage in new orleans recht beeinträchtigt. da ich nicht nochmals umknicken wollte, musste ich ständig auf den boden schauen. nolas strassen sind extrem uneben, mit vielen löchern und strassenplatten,die verschieden hoch sind. dadurch konnte ich aber die gegend nicht beobachten und geniessen. die tabletten haben mich dazu sehr müde gemacht, die sonne und die hitze haben das ihre dazu getan.
wir sind dann gestern trotz sehr gutem konzert im d.b.a an der frenchmen-street ziemlich zeitig nach hause.
heute gings dem fuss bereits bedeutend besser, rosa pillen sei dank
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wir haben uns mit der hop-on/hop-off-tour die stadt angesehen, haben uns dabei beinahe einen sonnenstich geholt
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am nachmittag mussten wir packen und zwar so, dass das gewicht optimal verteilt ist, sprich max. 23kg pro koffer, die wirklich schweren sachen ins handgepäck.
heute abend sind wir für nicht schweizer verhältnisse sehr teuer essen gewesen. das lokal “bayona” gehört der köchin, die als “vorlage” für die spitzenköchin in der serie treme gilt (http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704113504575264393038546032.html#). sie kocht wirklich ausgezeichnet, etwa zu vergleichen mit didi’s frieden in zürich. der service konnte den ansprüchen nicht ganz genügen. die amerikaner sind sich gewohnt, dass man schnell isst und dann relativ schnell das lokal verlässt, so dass ein tisch mehrere male pro abend “verkauft” werden kann. nur so verdient man genug, um das viele personal zu bezahlen.
wir sassen dort aber offensichtlich länger als gewünscht, so dass der service von minute zu minute spürbar pampiger wurde. das hat etwas den ursprünglich sehr guten eindruck des restaurants getrübt.
zum abschluss haben wir uns in unserer “stammbeiz”, dem d.b.a. noch ein bisschen brass-musik angehört. nun noch eine letzte nacht im lauen klima von louisiana und morgen gehts dann zurück in die heimat.
new orleans hätte gut noch ein paar weitere tage was zu bieten gehabt. wir sind aber trotzdem nicht unglücklich, langsam auch wieder nach hause zu kommen.
fötelis der reise folgen. ich habe kaum welche gemacht, und die vom foto-apparat müssen erst auf einen pc geladen werden.