weil es so schön ist, erreicht werden konnten 29 punkte:
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gedanken
mitflieger
gesucht – gefunden
eigentlich finde ich eBikes doof, weil sie strom brauchen
und eigentlich finde ich eBikes cool, weil sie genau für leute wie mich gemacht sind, die keinerlei velo-kondition haben und nie im leben wirklich länger velofahren als so ein knapp 2h sonntagsausflug hergibt.
meine waage hat mich aber nun belehrt, dass gut und gerne essen sich nicht mit “nichts tun” vereinbaren lässt. weniger essen ist nicht, essen umstellen auch nicht, dafür ess ich zu gerne viel, süss, fett, rahmig und was es sonst noch alles ungesundes leckeres gibt.
also muss mehr bewegung her. laufband ist zwar im haus, aber jeden morgen 1/2h oder mehr früher aufstehen ist nicht so meins, und am abend ist mein innerer schweinehund bedeutend lauter als die waage.
schliesslich kam die idee, ich könnte ja mit dem velo zum bahnhof aarau fahren. schliesslich bin ich mit dem auto immer zu hauptverkehrszeiten unterwegs und hab so meistens um die 20min. das kann mit dem velo doch gar nicht viel länger sein…
so sind der mann und ich dann eines sonntags mit unseren velos richtung aarau losgefahren. wichtig war, dass ich die strecke bewältigen kann, ohne dass ich total kaputt ankomme, weil ich weiss, dass ich die strecke dann genau 3x fahre, das erste, einzige und letzte mal… also haben wir den längeren weg rund um den hügel gewählt, alles dem fluss und bach entlang, sehr schön zu fahren, relativ easy.
zeit gemessen vom zeitpunkt der abfahrt bis zeitpunkt der ankunft (ohne ankleiden und am zielort velo versorgen, abschliessen etc.) => 30min. zu lange für mich, denn das hiesse alles in allem mind. 40 min., das mach ich nicht regelmässig, das würde mir stinken.
über den hügel ist der weg kürzer, aber da fehlt mir definitiv die kondition dazu.
also der wille wäre da, das geeignete gefährt (eBike) gäbe es auch, es musste nur noch besorgt werden. der mann unterstützte mich bei meinen überlegungen insofern, dass er meinte, die kosten für ein eBike würden sich dann auszahlen, wenn ich es wirklich regelmässig nutze und dafür ein fitnessabo sparen würden.
also wir sind dann am samstag drauf los und haben mir ein eBike gekauft (nachdem ich eine woche lang ge-internettled habe, was denn da in frage kommen würde). ich kann will keine fr. 3000.- und mehr bezahlen, so habe ich mich für ein relativ günstiges bike entschieden, dass mir aber trotzdem einen guten eindruck macht (unterdessen wieder zum regulären preis, ich habe es mit aktion und noch zusätzlich prozentaktion für Fr. 1400.- bekommen):
saxonette x-road damen von coop bau und hobby

angefangen habe ich dann mein effektives #projektvelo am nächsten tag, im regen, mit einem kurzausflug und am mittwoch gings dann mit dem offiziellen tag 1 #projektvelo los, das war der 18. april.
ziel ist, wenn möglich jeden tag mit dem velo von zu hause an den bahnhof aarau fahren. ich schaff es nicht jeden tag, aber ich bin immerhin schon bei über 100km angekommen, fahre mindestens 2x wöchtentlich an bahnhof, egal ob regen oder sonnenschein. hab mir extra regenhosen und regenjacke gekauft – keine ausrede und ich bin doch schon 2x ziemlich stark verregnet worden.
und es macht mehrheitlich spass. den ganz idealen weg habe ich noch nicht gefunden. der fluss- und bachweg ist schön zum fahren, aber halt 2km länger als der andere weg über den hügel. ich werde wohl noch ein bisschen ausprobieren müssen… aber es kommt gut.
das problem ist etwas: mehr bewegung macht mehr hunger
….
ich weiss also noch nicht, ob ich so auf die länge die waage zufriedenstellen kann.
Hui die Zeit vergeht immer so schnell. Letzten August habe ich beschlossen, ein Studium in Bildungswissenschaft an der Fernuni Hagen zu beginnen. Da ich dort in meinem Account auch einen Blog führe (etwa ähnlich selten wie hier), weiss ich, dass es August war. Unterdessen ist das 1. Semester durch und ich hatte letzten Mittwoch die erste Modulprüfung. Die Prüfung war sehr fair und ich habe überall etwas geschrieben. So rein vom Gefühl her müsste es reichen, dass ich bestanden habe. Aber man weiss nie. Und da es allen wirklich gut gegangen ist in der Prüfung, fällt vermutlich die Bewertung entsprechend strenger aus.
Jetzt heisst es erst mal warten, bis zu 8 Wochen kann es dauern, bis die Resultate kommen. Unterdessen werde ich bereits mit dem nächsten Modul beginnen.
Im ersten Modul wurden die Grundlagen zu den Themen Erziehung, Bildung, Sozialisation, Entwicklung und Kommunikation bearbeitet, jeweils mit 2-3 Vertretern, wie Rousseau, Kant, Platon, Adorno, Humboldt, Durkheim, Bourdieu, Piaget, Kohlberg, Keagen, Shannon/Weaver, Watzlawick, Austin/Searle, Habermas, Dewey…
Deren Theorien konnten natürlich nicht in aller Tiefe behandelt werden, aber tief genug, dass man ein Bild von den wichtigsten Aussagen zu einem bestimmten Thema bekommen hat. Und es sind extrem interessante und spannende Themen.
Nächste Woche sollen bereits die Unterlagen für das nächste Modul online sein. Ich habe 2 Module bestellt, weiss noch nicht, welches ich bearbeiten werde, das entscheide ich dann spontan. Zuerst jetzt mal ein lernfreies Wochenende geniessen
bei ihm habe ich heute die idee gefunden:
es geht dabei um ein spiel, die spielregeln dazu:
singlecharts in der schweiz gabs erst ab 1968… (ja ich weiss, ich bin uuuuuuuuuuuralt), zumindest werden sie erst seit 1968 aufgeführt. wenn man aber nach mai 1964 sucht, findet man das hier:
beatles – sie liebt mich: eine version extra für den deutschen markt aufgenommen
watch?v=1vGv_d0mk6Q
ich habe mich dann noch umgeschaut, was z.B. in england und usa die nr. 1 der charts war, zur zeit als ich geboren wurde (nicht dass ich glauben würde, dass meine eltern englisches radio gehört hätten…):
UK: you’re my world von cilla black
USA: love me do von the beatles
die welt drehte sich also nur um liebe zur zeit meiner geburt.
und ich bin ja sehr froh, bin ich nicht in deutschland geboren, von wegen nr. 1-hit zur zeit meiner geburt:
der mann und ich hatten gestern ausnahmsweise mal nichts abgemacht. und so beschlossen wir, am abend ins kino zu gehen. da uns gleich 2 filme interessierten und diese auch gleich nacheinander im gleichen kino liefen, dazu in aarau UND in originalsprache mit untertitel (sehr selten in Aarau), buchten wir kino im doppelpack.
number 1: carnage:
für alle eltern ein MUSS. zwei jungs hatten ärger miteinander, was schlussendlich darin ausartet, dass der eine junge sich mit einem baumast wehrt und den anderen dabei recht heftig verletzt. dies zur vorgeschichte. der film handelt davon, wie die eltern der beiden dies zivilisiert regeln möchten und wie das ganze schlussendlich etwas ausartet.
die entwicklung der einzelnen charaktere, jodie forster sensationell as usual, einfach herrlich und empfehlenswert.
number 2: the help
usa in den 60-er jahren, die schwarzen hausmädchen erziehen die kinder der weissen, betreuen deren demente eltern, dürfen aber nicht die gleiche toilette benutzen und werden nach belieben nach langjährigem dienst entlassen.
eine der weissen frauen hat es dann gewagt und mit den geschichten dieser schwarzen housemaids ein buch herausgegeben.
es ist die verfilmung dieser geschichten, die verfilmung der schicksale dieser hausmädchen, die verfilmung des mutes, den sie aufbringen mussten, um ihre geschichte zu erzählen.
bryce dallas howard, die als hilly eine rassistische, hochnässige südstaatenschönheit spielt, ist für mich auf jeden fall anwärterin für den oskar für die beste nebendarstellerin.
der film ist in bekannter usa-manier tränendrüsendruckmässig aufgebaut. aber trotzdem als samstagabendunterhaltung sehr empfehlenswert.
weil das ganze mail zu lange für 140 zeichen twitter ist, der film aber breite werbung verdient, veröffentliche ich hier 1:1 ein mail eines guten freundes. ich bin sicher, der film lohnt sich:
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Familie, liebe Bekannte und Verwandte
Die einen wissen davon, andere erfahren es jetzt: Ich habe die letzten zweieinhalb Jahre an einem Dokumentarfilm mitgewirkt, der die Hintergründe der Erpressung der reichsten deutschen Frau durch einen Schweizer aufzeigt. Vielleicht erinnert ihr euch an den Winterthurer „Gigolo“ Helg Sgarbi, der im März 2009 in München zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde, weil er die BMW-Grossaktionärin Susanne Klatten betrogen und mit Sex-Videos erpresst hatte. Ich hatte in meiner Berichterstattung für den Tages-Anzeiger damals aufgedeckt, dass hinter Sgarbi ein italienischer Sektenführer namens Ernani Barretta steckt.
Der Film entstand in Zusammenarbeit mit meinem guten Freund Aldo Gugolz, einem in Berlin lebenden Dokumentarfilmer aus Luzern, den ich schon seit Gymizeiten an der Kantonsschule Alpenquai in Luzern kenne; wir hatten auch zusammen Orientierungslauf gemacht.
Nun ist das Werk (endlich) fertig gestellt. Der Dokfilm läuft am kommenden
Donnerstag 1. Dezember um 20.05 auf SF1.
Ich kann garantieren, dass der Film gleichzeitig spannende Unterhaltung und viel Information bietet. Einen Vorgeschmack darauf gibt eine Hintergrundseite im Tages-Anzeiger, die für nächsten Dienstag 29. November eingeplant ist. Hier erzähle ich den Fall einer 83-jährigen Luzerner Millionärin, die drauf und dran war, Gigolo zu heiraten.
Die Affäre, die einen Sommer dauerte, kostete die Betagte knapp 7 Millionen Franken.
Aufschlussreich ist auch die Vorschau auf der Website des Schweizer Fernsehens:
http://www.sendungen.sf.tv/dok/Sendungen/DOK/Archiv/Spaghetti-Sex-und-Videos-vom-1.12.2011
Ich würde mich freuen, wenn die eine oder der andere den nächsten Donnerstagabend vor dem TV-Gerät verbringen würde.
Herzlichen Gruss und viel
Spass!
Romeo Regenass
aus aktuellem anlass bin ich heute um so mehr froh, dass ich ihn einmal live gesehen habe
schade, dass ein weiterer sehr guter liedermacher gestorben ist
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als wir in unser haus eingezogen sind, hat uns kurze zeit später der kaminfeger besucht und uns die “erfreuliche” nachricht gebracht, dass unsere heizung bis spätestens im jahr 2013 ausgewechselt werden muss.
hätten uns das die vorgänger gesagt, hätten wir vermutlich das haus nicht gekauft. so wurden wir nun vor vollendete tatsachen gestellt und mussten damit leben.
als nun in den letzten beiden jahren die zinsen immer mehr gesunken sind, haben wir beschlossen, dass wir diesen heizungsumbau früher als geplant durchziehen möchten und weil man nicht eine neue heizung macht, ohne auch noch wenigstens rudimentär zu isolieren, wurden neue fenster auch gleich in die planung aufgenommen und weils eben so günstig ist, dachten wir, dass wir küche und bad auch gleich machen können.
so haben wir ende letztes und anfang dieses jahr offerten eingeholt – viele viele offerten. und wir haben gelesen und gewerweisst und wieder gelesen. hauptsächlich um uns zu entscheiden, welche art heizung wir in zukunft haben möchten. bei alten häusern mit radiatoren ist das nicht so einfach. luft-wärme-pumpen eignen sich da nicht, weil sie die vorlauftemperaturen nicht hinbringen und dann mit strom zugeheizt würde, was nicht wirklich sinnvoll ist, öl ist kein thema mehr, nicht mal so sehr darum, weil es vielleicht irgendwann keines mehr hat, sondern vielmehr, weil ich nicht von irgendwelchen irren abhängig sein will, wieviel ich für mein heizöl bezahlen muss. pellet war lange favorit. unser heizkessel steht aber in der waschküche und pellet macht auch im besten fall etwas staub und das ist bei frisch gewaschner wäsche eher suboptimal. so blieb schlussendlich nur noch erdsonden-wärmepumpe. nicht unbedingt die kostengünstigste variante, aber für uns die einzig sinnvolle.
wir sind mit alle den offerten im april zur bank und haben um erhöhung des hypokredits nachgefragt. die bank hat sich zeit gelassen und zeit gelassen und zeit gelassen und ende mai dann mal bescheid gegeben, dass das zuviel geld ist, das wir gerne möchten.
wir könnten das ganze gut mit der pensionskasse des mannes finanzieren, aber wir sind immer noch zu sehr schweizer, als dass wir das ganze pensionskassengeld in dieses haus stecken, obwohl es da im moment vermutlich sicherer und rentabler investiert wäre…
so haben wir einen experten kommen lassen, haben ihm unser vorhaben gezeigt und rechnen lassen und er hat uns bestätigt, dass wir a) sehr faire offerten bekommen haben und b) unser haus danach wirklich auch das wert hat, was wir angenommen haben.
also zurück zur bank, die beiden argumente vorgebracht und nochmal bitti-bätti gemacht.
und wir haben gewartet und gewartet und gewartet, bis die bank sich endlich wieder gnädig erwies, uns antwort zu geben und die lautete: NIET.
also sind wir über die bücher und haben beschlossen in einem 1. schritt nur die heizung und die fenster zu machen. das hätten wir auch ohne bedenken von der pensionskasse selber finanzieren können, trotzdem sind wir damit nochmals zur bank. gleiches prozedere as usual – warten… ende august dann endlich der bescheid, wir kriegen etwas daran finanziert, nicht all zu viel, aber ok für uns. es konnte endlich losgehen. bwz. zuerst musste nun der antrag an die pensionskasse gestellt werden, die bewilligungen bei der gemeinde und dem kanton eingeholt werden (zuvor musste noch der geologe vorbeikommen), der heizungsmann und der fensterlieferer informiert werden und und und…
und diese woche am montag gings dann endlich los. die grossen geschütze wurden aufgefahren, um das loch zu boren. SEHR EINDRÜCKLICH im fall…
geplant war 1 tag bohren, sonde setzten und wieder weg, aber weil bei uns offenbar alles etwas komplizierter sein muss, funktioniert das mit 1 loch vermutlich nicht, weil wir nicht tief genug runterkommen von wegen wasser, dreck, gestein -was auch immer… und sie bohrten gestern bis tief in die nacht, liessen das ganze ruhen, in der hoffnung, dass die natur “ein bisschen schafft”, um es heute nochmals zu versuchen. sollte es wirklich nicht klappen, gibts ein 2. loch, mit einer 2. sonde. dann haben wir statt 1x 200m halt 2x 150m oder so ähnlich…
und wenn dann mal alles fertig ist, haben wir neue fenster, erdsondenheizung und sonnenkollektoren… man gönnt sich ja sonst nichts.
und das schönste ist, mit der hypothekenablösung im dezember auf libor, zahlen wir mit zusätzlichem kredit weniger zins als im moment – viel weniger zins. so dass wir sparen können, damit in 2 jahren die küche und das bad saniert werden können.
es ist nun durch. die räte haben beschlossen, die militärausgaben auf 5mia. zu erhöhen. und das gleich so zu verankern, dass das volk dazu kaum mehr was zu sagen hat (es gibt sie noch, die initiative-möglichkeit, oder noch zuvor hier: petition).
ich möchte mal aufzeigen, was das auf deutsch heisst:
- die hauptsächlich bürgerlichen räte, allen voran die svp haben dieses ansinnen durchgedrückt
- das geld muss ja irgendwo her kommen, also sparen bei bildung, forschung, infrastruktur, sozialwerken etc.
- wenn bei bildung und forschung gespart wird, fehlen uns mittelfristig noch mehr gutausgebildete fachkräfte
- was zu folge hat, dass diese fachkräfte importiert werden müssen, sprich
- einwanderung von ausländern
- welche unsere infrastruktur belasten, bei der ja auch gespart wird
- womit die ganze von der svp angeheizte stimmung für ein problem, das vorwiegend sie selber verschulden, weiterhin besteht
- und die nächsten 4 jahre wird wieder die ganze schweiz mit plakaten zugepflastert
aber hauptsache, die svp-wählerInnen fühlen sich sicher und beschützt von spielzeugen, die einfach nur teuer sind gegen eine bedrohung von wo jetzt genau?