26. Februar 2010
nachdem ich bei meiner letzten winterlichen aktivität wieder einmal dermassen rückenschmerzen hatte, dass ich mich kaum bewegen konnte (jeder, der schon mal einen hexenschuss hatte, weiss von welchen schmerzen ich spreche), beschloss ich, dass dies nun definitiv ein ende haben musste und meldete mich in einem rückenzentrum zu einem begleiteten auf mich zugeschnittenen rückentraining an.
voller tatendrang ging ich also dahin und absolvierte meine übungen. am mittwoch nach dem duschen passierte es dann: ich griff zum tuch und merkte gleich, etwas ist nicht mehr gut. ein klassischer hexenschuss? von da an gings nur noch bergab. jede bewegung eine qual. sitzen und stehen ging gar nicht mehr, gehen und liegen ging sosolala.
die chiropraktorin, die ich dann gestern und heute aufgesucht habe, stellte dann eine akute bandscheibenirritation fest. das seitliche röntgenbild zeigt nicht die bekannte s-form, sondern eine kerzengerade linie, bei welcher die untersten beiden wirbel fast ohne dieses stossdämpfer-gewebezeug dazwischen aufeinander liegen. das ganze noch in kombination mit einer schiefstellung nach links.
irgendwie hätte ich es wohl mit meiner geradlinigen linken einstellung doch nicht so ernst nehmen sollen
.
auf jeden fall hab ich jetzt einen tonnen von medikamenten bekommem, schmerzmittel, entzündunshemmer, muskelentspanner und muss fast täglich zum chiro. und wenn wir das akute dann mal im griff haben, darf ich dann daran arbeiten, dass die s-form wieder kommt. die hoffnung besteht ja, dass ich damit vielleicht auch meine ständigen nackenverspannungen in den griff bekomme.
der mann fragte mich dann, ob ich vorher denn noch nie röntgenbilder gemacht hätte. doch hatte ich – als kind. damals hatte ich ein ausgeprägtes hohlkreuz und musste auch spezifisches rückenturnen (oder schwimmen? ich weiss gar nicht mehr) machen und danach habe ich es tunlichst vermieden, weil ich genau wusste, würde ich eines machen, würde man sehen, dass ich meinen rücken trainieren muss und DAS wusste ich ja selber auch, nur war bis anhin der leidensdruck zu wenig gross, dies nun endlich anzugehen.
jetzt hoff ich mal schwer, dass ich es noch in den griff kriege und ja, sobald möglich werde ich wieder trainieren gehen.
pipistrella |
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20. Februar 2010
die abstimmung über die senkung des umwandlungssatzes der pensionkasse geht langsam in die heisse runde.
was ich abgestimmt habe, dürfte auf grund meiner gewerkschaftlichen tätigkeit nicht weiter verwunderlich sein.
ich möchte aber neben all den realen zahlen, dass die verwaltungskosten zu hoch sind auch ein persönliches beispiel anbringen:
ich gehöre mit meinen bald 46 jahren nicht mehr zu den ganz jungen, aber auch noch nicht zu den rentnern, ich werde also betroffen sein vom neuen umwandlungssatz.
ich habe in all meinen arbeitsjahren diverse male meine stelle gewechselt und mit dem wechsel auch einen wechsel der pensionskasse vollzogen, zwangsweise, ich hatte ja keine alternative. als arbeitnehmer muss man sich – ob man will oder nicht – derjenigen pensionskasse anschliessen, die der arbeitgeber vorschreibt.
da ich lange jahre in der zürich gearbeitet habe, war ich auch da versichert. interessanterweise stehen auf meinen versicherungsausweisen kein voraussichtliches gesamtkapital. aber was in jedem versicherungsausweis steht, sind die voraussichtlichen leistungen im alter.
hier ein paar auszüge mit entsprechenden versicherungen/pensionskassen, das sind rentenleistungen, die ich pro jahr voraussichtlich bekommen würde, wenn ich pensioniert werde:
zürich versicherung 2001: 45′559
winterthur versicherung 1.1.2002 (und ich habe da ca. 10′000 fr. mehr pro jahr verdient): 49′382
winterthur versicherung 1.8.2002 (es muss irgendeine änderung gegeben haben, der versicherte lohn ist plötzlichk kleiner) resultat: 37′560
winterthur 1.1.2003: 33′620
winterthur 1.1.2004 (ich verdiene übrigens immer noch gleich viel wie 2002): 27′458
winterthur 1.1.2005 (dito): BVG-Teil 25′892 Total 30′447
swisslife 1.3.2006 (ich verdiene ca. 10′000 fr. weniger als noch 2005): 35′674
APK: 1.9.2006 (ich verdiene fast 20′000 fr. weniger pro jahr als noch 2005): 41′958
zwischenzeitlich habe ich geld aus der pensionskasse genommen für eigenheim und komme am 31.8.2009 auf: 40′612
das heisst, ich erhalte jährlich 13′000 fr. mehr, als zu meinen bestverdienenden zeiten, das macht pro monat 1000.-fr. , die mir für den lebensunterhalt mehr zur verfügung stehen. und das obwohl ich weniger angespartes kapital habe, weil ich ja welches rausgenommen habe.
die abgabekosten bei der winterthur haben sich übrigens pro jahr von 4′400.- fr. auf schlussendlich über 8′000.- fr. erhöht bei sinkender leistung.
summa summarum heisst das für mich, es liegt noch extreeeeeem viel spielraum drin, wie man das geld anlegt. offensichtlich machen es die grossen schlechter als die “kleinen” (obwohl ich jetzt die apk nicht zu den kleinen zählen möchte und ja ich kenne den kassensturzbericht zur winterthur-pensionskasse).
für mich ist mein pensionskassenverlauf ein beispiel dafür, dass zuerst da aufgeräumt werden muss, bevor ich bereit bin, nochmals zu gunsten von gutverdienenden kassen und versicherungen auf geld zu verzichten.
pipistrella |
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15. Februar 2010
auch wegen ihr hier musste ich meine arbeitsstelle verlassen. weil ja für sie ein plätzchen bzw. arbeit freigehalten werden musste. sie ist am 1.november zurückgekommen nach 1 jahr babypause.
heute hat sie ihrem team eröffnet, dass sie wieder schwanger ist und ab august (also kein jahr nach der rückkehr) wieder ausfallen wird, diesmal für 7 monate.
wie unverfroren muss man sein, um nach einer solchen umstellung im team, wo leute entlassen wurden und von daher eher etwas unruhe herrscht, nicht verhütet mit dem risiko, dass es halt nicht “erst” nach 2 jahren wieder einschlägt, sondern eben sofort und man dann das team wieder im stich lässt.
von ihrer glaubwürdigkeit und der der abteilung nach aussen ganz zu schweigen.
ich kann mir ein wenig schadenfreude nicht verkneiffen, auch wenn es mir ums team leid tut, weil es hier offensichtlich nie ruhe gibt.
pipistrella |
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11. Februar 2010
- ich bewundere leute, die bei den heutigen witterungs- und schneeverhältnissen auf ihren drahtesel steigen und damit zur arbeit fahren – ehrlich.
- ich bewundere leute, die trotz rutschigem boden auf den bahnhof rennen, wie wenn nichts wäre
- ich hätte übrigens den winter also langsam gesehen – einfach so als info an die wetterzentrale
- ich hätte gestern gerne theatersport geschaut – bin aber mit meinem lieblings-ict-ler beim dessert “verhockt” – was übrigens genau so nett war
- ich habe jetzt übrigens jetzt ein parkplatz in aarau und muss mich nicht mehr über abgefahrene anschlusszüge ärgern
- ich habe irgendwie das flair, menschen kennen zu lernen und vor allem ins herz zu schliessen, die nach wenigen jahren, die man sie kennt, ins ausland auswandern (der lieblings-ict-ler meinte, ich unterstütze sie vermutlich mit meiner art zu ihrer entscheidung – so kann man es auch sagen
)
- ich merke, dass mit dem alter auch das lernen schwerer fällt, die schultage empfinde ich meist als extrem anstrengend
- ich merke, dass mit dem alter wirklich auch die beweglichkeit extrem schnell verloren geht – 1 monat nichts tun und man fühlt sich total eingerostet
- ich freue mich wie jedes jahr auf den besuch aus mexiko
- ich freue mich über mein nettes bürogschpänli, das ich bekommen habe
pipistrella |
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3. Februar 2010
bei ihr gesehen und auch frech kopiert.
fett=gelesen oder noch zu lesen (steht also schon zu hause)
durchgestrichen=darauf verzichte ich gerne
kursiv=kommt auf meine bücherliste
1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel (steht zwar im regal, ist aber dem mann seine)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe (steht zumindest im bücherregal)
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón (hab ich glaub gelesen, bin nicht mehr sicher, zumindest war es sicher etwas von zafón)
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder (steht zwar im Bücherregal oder stand mal, habs auch angefangen, aber ich konnte mich nicht wirklich dafür begeistern)
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren (nur als Film gesehen)
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt (nur den Film gesehen… sehr schön)
79. Winnetou, Karl May (1, 2 und 3 im Fall und geheult, als er gestorben ist, plus noch etwa 1000 weitere karl may-bücher)
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
pipistrella |
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